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KI-Inhalte auf Ihrer Website: Warum der Faktencheck dazugehört

KI-Inhalte auf Ihrer Website: Warum der Faktencheck dazugehört

Google Search Central hat seine Hinweise zu KI-Inhalten auf Websites am 1. Oktober 2026 aktualisiert. Die Dokumentation betont die manuelle Prüfung vor der Veröffentlichung. Sie umfasst neben dem sichtbaren Text auch Seitentitel, Beschreibungen, Bildalternativtexte und strukturierte Daten. Daraus folgt kein Versprechen besserer Platzierungen und kein pauschales Verbot von KI-Texten.

Für ein Unternehmen ist das ein guter Anlass, den eigenen Veröffentlichungsprozess anzuschauen. Wer prüft einen Entwurf? Welche Informationen gelten als verbindlich? Und wie gelangen spätere Änderungen in die Website?

Ein plausibler Text braucht eine verlässliche Grundlage

Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit einer Sammlung freigegebener Informationen. Dazu können Leistungsbeschreibungen, aktuelle Produktunterlagen und intern bestätigte Angaben gehören. Halten Sie fest, wer diese Informationen pflegt und wann sie zuletzt geprüft wurden. So lässt sich ein Entwurf mit einer nachvollziehbaren Grundlage vergleichen.

Ein Beispiel: Ein Handwerksbetrieb lässt eine neue Serviceseite vorbereiten. Der Text klingt überzeugend, nennt aber einen Bereitschaftsdienst am Wochenende, den das Unternehmen gar nicht anbietet. Die Formulierung passt sprachlich, der Leistungsumfang stimmt trotzdem nicht. Dieses Beispiel ist eine redaktionelle Illustration, kein berichteter Fall aus Googles Dokumentation.

Die Prüfung sollte deshalb konkrete Fragen beantworten: Stimmen Angebote, Zeitangaben und Zahlen? Sind Voraussetzungen verständlich? Behauptet der Text Erfahrungen oder Ergebnisse, die niemand belegen kann? Unklare Angaben werden vor der Freigabe geklärt oder entfernt.

Die ganze Seite als Einheit prüfen

Für die praktische Umsetzung empfehlen wir, eine Seite als zusammenhängendes Paket zu prüfen. Vergleichen Sie den sichtbaren Inhalt mit den Angaben, die das Veröffentlichungssystem zusätzlich erzeugt. Ein Titel mit einem falschen Standort oder eine Beschreibung mit einer überholten Leistung kann denselben Klärungsbedarf auslösen wie ein Fehler im Haupttext.

Legen Sie für die Freigabe fest, welche Person die fachliche Richtigkeit beurteilt und wer den fertigen Entwurf im System kontrolliert. Bei kleinen Teams kann eine Person mehrere Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist, dass die Zuständigkeit sichtbar bleibt und die letzte Änderung nochmals geprüft wird.

Ein überschaubarer Ablauf für wiederkehrende Inhalte

Ein möglicher Ablauf besteht aus vier Schritten: Informationen auswählen, Entwurf erstellen, Aussagen prüfen und die fertige Seite freigeben. Notieren Sie Korrekturen an einem gemeinsamen Ort. Dadurch lässt sich später erkennen, ob derselbe Fehler mehrfach auftaucht und die Vorlage angepasst werden sollte.

Auch nach der Veröffentlichung lohnt sich eine feste Zuständigkeit. Eine Änderung des Angebots sollte eine erneute Prüfung der betroffenen Seiten auslösen. Das ist unsere Empfehlung zur Pflege der Inhalte, keine angekündigte Google-Funktion.

Die Perspektive von Alphalink

Für Alphalink gehören Entwurf, Vorschau und Prüfung zum selben digitalen Prozess. Ein sinnvoller Workflow macht die verwendeten Informationen und die verantwortlichen Personen erkennbar. Der Nutzen von KI lässt sich dann daran beurteilen, wie viel verlässliche, veröffentlichungsreife Arbeit entsteht und wie viel Nachbearbeitung nötig bleibt.

Quellen

Google Search Central: Guidance on using generative AI content on your website, aktualisiert am 1. Oktober 2026
https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/using-gen-ai-content

Geprüft am 2. Oktober 2026. Die beschriebenen Arbeitsabläufe sind die redaktionelle Empfehlung von Alphalink.

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