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Microsoft Whiteboard: Einzel-Apps enden, Teams und Web bleiben für Geschäftskonten

Microsoft Whiteboard: Einzel-Apps enden, Teams und Web bleiben für Geschäftskonten

Microsoft stellt die eigenständigen Whiteboard-Apps für Windows, iOS und Android zum 16. Oktober 2026 ein. Betroffen sind persönliche Microsoft-Konten sowie Arbeits- und Schulkonten. Bereits installierte Apps zeigen danach einen Einstellungshinweis statt der Whiteboard-Inhalte.

Für Arbeits- und Schulkonten bleibt Whiteboard über Microsoft Teams und im Web nutzbar. Die Einstellung der Einzel-Apps entfernt keine in OneDrive gespeicherten Whiteboards. Die Zusage zur weiteren Nutzung über Teams und Web bezieht Microsoft ausdrücklich auf Arbeits- und Schulkonten; für persönliche Konten lässt sie sich daraus nicht ableiten.

Was Schweizer Teams jetzt prüfen sollten

Unsere redaktionelle Empfehlung: Testen Sie vor dem nächsten Workshop den tatsächlichen Arbeitsablauf. Öffnen Sie ein bestehendes Board über den vorgesehenen Zugang und prüfen Sie gemeinsam mit einer zweiten Person, ob die Zusammenarbeit funktioniert. Eine erfolgreiche Anmeldung allein zeigt noch nicht, ob alle Beteiligten das benötigte Board erreichen.

Ein denkbares Beispiel: Ein Projektteam bereitet seine wöchentliche Planung vor und startet Whiteboard bislang über eine Verknüpfung auf dem Desktop. Die verantwortliche Person sollte den neuen Einstieg vorab ausprobieren und den funktionierenden Weg in der Einladung festhalten. So muss das Team die Umstellung nicht während des Termins klären. Dieses Beispiel dient der Einordnung und beschreibt keinen dokumentierten Kundenfall.

Den Einstieg im Alltag verständlich machen

Benennen Sie intern eine zuständige Person, die Rückfragen sammelt und beantwortet. Halten Sie die Anleitung kurz: Welches Konto wird verwendet, wo beginnt der Einstieg und an wen wenden sich Mitarbeitende bei einem Problem? Prüfen Sie die Anleitung auch aus Sicht einer Person, die den Ablauf noch nicht kennt.

Für kleine Unternehmen kann eine gemeinsam getestete Anleitung hilfreicher sein als eine lange Nachricht an alle. Bei mehreren Standorten oder unterschiedlichen Geräten empfiehlt sich eine kleine Stichprobe mit den tatsächlich eingesetzten Arbeitsplätzen. Dokumentieren Sie dabei konkrete Hindernisse, statt aus einem einzelnen erfolgreichen Versuch auf die gesamte Organisation zu schliessen.

Alte Azure-Boards separat behandeln

Für ältere, noch in Azure gespeicherte Whiteboards dokumentiert Microsoft einen eigenen Migrations- und Löschzeitplan. Die Aussage zu OneDrive-Boards ist deshalb keine allgemeine Bestandsgarantie für sämtliche früher erstellten Inhalte. Klären Sie bei ungewissen Altbeständen den Speicherort und die dokumentierte Situation mit der zuständigen Administration.

Einordnung und Grenzen

Der 16. Oktober 2026 ist der von Microsoft genannte Wirksamkeitstermin. Ein ursprüngliches Veröffentlichungsdatum der Supportseite ist nicht ausgewiesen. Die Angaben wurden am 16. Oktober 2026 geprüft. Dieser Beitrag bewertet keine konkrete Microsoft-365-Umgebung und verspricht weder bestimmte Berechtigungen noch die Wiederherstellung alter Inhalte.

Quellen

Microsoft: Einstellung der Einzel-Apps; Microsoft: Azure-Migration.

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